EuroComRom – Die sieben Siebe

   
 

Internationalismen und Panromanisches

Panromanische Wörter können auch Internationalismen sein. In diesem Fall ist das Erschließen noch einfacher. Der Ausdruck Internationalismus ist in hohem Maße abhängig von der Ausgangssprache des Lerners. Hat dieser das Deutsche als Muttersprache, so ist sein Inventar an Internationalismen weitaus größer als für einen romanischsprachigen Lerner. Der Romanophone hat allein durch die Tatsache, dass das Französische und das Englische mit seinem romanischen Inventar wichtigste Lieferanten für den internationalen Wortschatz im Deutschen waren, einen entscheidenden Vorteil. So wird in den romanischen Ländern der internationale Wortschatz (aus der Sicht der jeweiligen Lernersprache) wesentlich geringer ausfallen als der IW in deutschsprachiger Umgebung.


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Dementsprechend wird der Romanophone wesentlich weniger Assoziationsimpulse aus dem (für Deutsche) internationalen Wortschatz empfangen und stärker panromanisch arbeiten. Für den Romanophonen kommt es daher auch früher darauf an, die im kommenden Sieb besprochenen Lautentsprechungen zu erkennen, um auf diese Weise sein panromanisches Inventar schnell erweitern zu können.